Abstract
Die Untersuchung stellt dem aktuellen Ruf nach „Kriegstüchtigkeit“ das Konzept der christlichen „Friedensfähigkeit“ gegenüber. Der Ausgangspunkt ist dabei eine Theologie, die konsequent bei der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu ansetzt. Das Kreuz wird hierbei als Beweis dafür verstanden, dass Gott Gewalt erleidet, anstatt sie mit Gegengewalt zu beantworten, wodurch die zerstörerische Logik von Waffen entlarvt wird.
Die Auferstehung an Ostern dient als zentrale Kraftquelle: Sie zeigt den Sieg des Lebens über den Tod und nimmt damit die Angst, die oft als Rechtfertigung für militärische Gewalt dient. Statt auf Abschreckung zu setzen, plädiert der Ansatz für eine aktive Gewaltfreiheit und die Entwicklung ziviler Alternativen. Ziel ist eine Orientierungssuche, die Frieden nicht durch militärische Stärke, sondern durch die Überwindung der Gewaltspirale definiert.
Die Auferstehung an Ostern dient als zentrale Kraftquelle: Sie zeigt den Sieg des Lebens über den Tod und nimmt damit die Angst, die oft als Rechtfertigung für militärische Gewalt dient. Statt auf Abschreckung zu setzen, plädiert der Ansatz für eine aktive Gewaltfreiheit und die Entwicklung ziviler Alternativen. Ziel ist eine Orientierungssuche, die Frieden nicht durch militärische Stärke, sondern durch die Überwindung der Gewaltspirale definiert.
| Original language | German |
|---|---|
| Journal | Initiative Christlicher Friedensaufruf |
| Publication status | Published - 3 May 2025 |
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