Abstract
Die Eigenlogik der Straße liegt nicht in ihrer Härte, sondern darin, dass Menschen
dort das Überleben gemeinsam organisieren müssen. Wer auf der Straße lebt,
verfügt oft über wenig Besitz, aber über ein feines Wissen davon, dass niemand
allein existiert. Luisa T. Schneider identifiziert in ihrem Beitrag dort Formen von
Fürsorge, Solidarität, Improvisation und sozialem Wissen, die in anderen gesellschaftlichen
Räumen leicht übersehen werden und die daran erinnern, dass
menschliches Leben immer relational ist, auch wenn moderne Gesellschaften es
gerne als individuelles Projekt erzählen.
dort das Überleben gemeinsam organisieren müssen. Wer auf der Straße lebt,
verfügt oft über wenig Besitz, aber über ein feines Wissen davon, dass niemand
allein existiert. Luisa T. Schneider identifiziert in ihrem Beitrag dort Formen von
Fürsorge, Solidarität, Improvisation und sozialem Wissen, die in anderen gesellschaftlichen
Räumen leicht übersehen werden und die daran erinnern, dass
menschliches Leben immer relational ist, auch wenn moderne Gesellschaften es
gerne als individuelles Projekt erzählen.
| Translated title of the contribution | Keeping a Place Free: Ethnographic Reflections on the Street’s Own Logic.” |
|---|---|
| Original language | German |
| Article number | 255 |
| Pages (from-to) | 28-38 |
| Journal | Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik |
| Volume | 65 |
| Issue number | 3 |
| Publication status | Published - 2026 |
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