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Europäische Migrationspolitik im Lichte der Menschenrechte: Ergebnisse der REMAP-Studie

Research output: Contribution to Journal › Article › Academic

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Abstract

Ob unterlassene oder gar verhinderte Seenotrettung im Mittelmeer, haftähnliche Unterbringung von Schutzsuchenden, unterschiedliche Berechtigungen von Geflüchteten mit verschiedenen Schutzstatus (etwa beim Familiennachzug) oder Prekarisierungen irregulärer Migrant:innen – die europäische Migrationspolitik gerät vielfach in Konflikt mit völkerrechtlich garantierten Menschenrechten, die innerhalb der Unionsrechtsordnung als grundrechtlicher Mindeststandard
„gespiegelt“ sind (Art. 2 und 6 III EUV, Art. 52 GRC). Vor diesem Hintergrund identifiziert die REMAP-Studie wesentliche Problemfelder, in denen die Migrationspolitik der EU im Widerspruch zu ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen steht, analysiert die anwendbaren Rechtsnormen und
einschlägige Spruchpraxis, und gibt Empfehlungen zur Entschärfung dieser Konflikte. Dies entspricht einem Verständnis von Menschenrechten als Rechtsnormen, die als justiziable Leitplanken politischen Entscheidungen strikte Grenzen setzen und darüber hinaus als objektive Prinzipien der Politikgestaltung eine Richtung geben – ein Ansatz, den man als „positivistischen Menschenrechtsmaximalismus“ bezeichnen könnte. Die folgende Kurzdarstellung beruht auf der ausführlichen englischsprachigen Zusammenfassung des Buches; für detaillierte Nachweise wird auf die einzelnen Kapitel der Studie verwiesen.
Original languageEnglish
Pages (from-to)118-124
Number of pages6
JournalZeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik (ZAR)
Volume43
Issue number3
Publication statusPublished - Mar 2023

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 10 - Reduced Inequalities
    SDG 10 Reduced Inequalities

Fingerprint

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